Wien ist die Hauptstadt und die größte Stadt Österreichs. Es liegt an der Donau und ist berühmt für seine vielen schönen Denkmäler. Sehen Sie sich auch an, was Sie am Wochenende in Polen und in Frankreich unternehmen können. Und was ist in Wien sehenswert?
Stephansdom

Das Gebäude befindet sich im ältesten Stadtteil der Stadt und ist zugleich einer der ältesten Tempel Österreichs. Ab Mitte des 15. Jahrhunderts war es Sitz des Wiener Bistums, das im 18. Jahrhundert zudem Erzbistum wurde. Es wurde im 13. Jahrhundert im spätromanischen Stil erbaut und später im gotischen Stil umgebaut. Es ist erwähnenswert, dass er auch einer der größten Tempel in ganz Europa ist. Das schöne Tor der Giganten und das Tor der Sänger, geschmückt mit den Figuren der Gründer der Kathedrale, führen ins Innere.
Im Inneren befinden sich viele gotische und barocke Werke. Besonders erwähnenswert sind der beeindruckende Wiener Neustädter Altar, die spätgotische Kanzel und das Grabmal Friedrichs III. Dort können Sie auch barocke Altäre bewundern. Außerdem befinden sich im Untergeschoss die Gräber der Habsburger und verschiedener bedeutender österreichischer Persönlichkeiten. Der Tempel ist auch ein sehr wichtiges Zentrum des Marienkults. Hier befindet sich das wundersame Gemälde Unserer Lieben Frau von Pócs.
Wiener Rathaus

Derzeit ist dieses Gebäude der Sitz des Bürgermeisters und des Stadtrates. Es ist ein neugotisches Gebäude, das in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts erbaut wurde. Ihr Autor ist Friedrich von Schmidt. Vor dem Rathaus befindet sich auch ein schöner Platz, der für die Statuen vieler für Wien bedeutender Persönlichkeiten berühmt ist. Bemerkenswert sind auch zwei prachtvolle Türme, und auf einem steht eine Rathausmann-Statue.
Schloss Schönbrunn

Es wurde an der Wende des 17. und 18. Jahrhunderts erbaut, Hauptauftraggeber ist Kaiser Leopold I. Das Gebäude wurde von Johann Bernhard Fischer von Erlach entworfen. 1996 wurde es in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Es wurde im schönen Schönbrunner Park gebaut. Maria Teresa hat sich um die barocke Ausstattung gekümmert und das verdankt ihr die gelbe Farbe der Fassade. Die Innenräume sind mit vielen Fresken und bezauberndem Stuck bedeckt.
Besucher können die Apartments besichtigen sowie das Kutschenmuseum besuchen, das sich im Nebengebäude befindet. Der Garten hingegen ist im französischen Stil gestaltet und verfügt unter anderem über ein Palmenhaus. Bemerkenswert ist, dass der Palast aus bis zu 1.441 Zimmern besteht und Besucher 45 davon sehen können. Ein interessanter Raum ist der Spiegelsaal, denn hier gab der sechsjährige Mozart Konzerte.
Im Gegenzug besuchte Napoleon Im Vieux-Lacque und Maria Teresa hielt viele geheime Konferenzen im Runden Chinesischen Kabinett ab. In der Großen Galerie fand wiederum der Wiener Kongressball statt. Hier finden derzeit verschiedene wichtige Treffen statt. Bemerkenswert ist auch der Million Room, dessen Wände mit Palisander gebrochen und mit verschiedenen asiatischen Miniaturen verziert sind. Es gilt als eines der schönsten Rokoko-Interieurs der Welt.
Hundertwasserhaus

Es ist ein Wohnhaus an der Kreuzung Kegelgasse und Löwengasse. Das Gebäude wurde in den 1980er Jahren erbaut und nach einem österreichischen Künstler und Umweltaktivisten benannt. Dieses Haus ist berühmt für seine scharfen Farben, das Fehlen von geraden Linien, zahlreichen Keramikelementen und einer großen Anzahl von Pflanzen. Es scheint, dass dieses Gebäude von allen Gesetzen und Prinzipien der Architektur abgewichen ist. Darin befinden sich mehrere Dutzend Wohnungen.
Belvedere

Dies ist der barocke Palast des Prinzen Eugen von Savoyen. Das Gebäude wurde von Johann Lucas von Hildebrandt entworfen. Es besteht aus zwei Gebäuden, die durch einen französischen Garten getrennt sind. Es ist erwähnenswert, dass dieser Garten mit einer Reihe von Sphinxen geschmückt ist. Ein Teil des Schlosses Belweder war für verschiedene Feste und Bälle gedacht, der andere als Sommerresidenz. 1752 kaufte Maria Teresa den Palast und viele Gemälde der kaiserlichen Familie wurden hier aufbewahrt.
Franz Ferdinand war der letzte der Habsburger. Nach dem ersten Krieg wurden hier Museen eröffnet. Leider blieb das Schloss Belweder während des Zweiten Weltkriegs nicht von Zerstörungen verschont. Unter anderem brannte das "Goldene Kabinett" nieder. Glücklicherweise wurde es erfolgreich rekonstruiert. Der älteste Teil der gesamten Anlage ist der Ende des 17. Jahrhunderts angelegte Garten.
Hofburg

Das Schloss gehörte den Herrschern von Österreich, darunter Rudolf I. und Karl I.. Diese Funktion übte es vom 13. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkriegs aus. Das Gebäude wurde mehrmals umgebaut, präsentiert jedoch hauptsächlich den Barock- und Klassizismus. Das älteste Fragment ist der Schweizer Hof aus dem 13. Jahrhundert. Daran schließt sich das Renaissance-Schweizertor an.
Dahinter befindet sich der riesige Platz In der Burg mit der Statue von Franz II. In den Räumen, die einst Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth gehörten, befindet sich heute ein Museum. Es ist wissenswert, dass in der Hofburg jedes Jahr ein großer kaiserlicher Ball veranstaltet wird. Im Leopold-Flügel wiederum befindet sich die Residenz des österreichischen Bundespräsidenten.
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